# Zusammenfassung

## Prolog

**1. Kapitel:** Der Sprecher verdeutlicht die Situation: Er ist das Opfer
einer Invektive Ciceros und dies ist seine Revanche im Senat. Er
diskreditiert Cicero sogleich umfassend. Dieser sei geisteskrank,
in höchstem Maße unanständig, größenwahnsinnig, nur ein _homo
novus_ in Bezug auf Herkunft und politischen Rang.

## Narratio

**2. Kapitel:** Cicero habe in seiner Kindheit und in der Ausbildung
seinen Körper verkauft und setze dies in seiner beruflichen Tätigkeit
fort, seine Frau und Tochter seien ebenso schamlos und sein Haus
illegal erworben. Auf seine verdrehten Werte weise Cicero selbst
immer wieder hin.


**3. Kapitel:** Cicero sei nicht etwa als von den Göttern entsandter
Wächter über die Stadt zu sehen, sondern als Verursacher der
Verschwörung. Nach seinem Konsulat habe er zusammen mit seiner
Frau nach dem Plautinischen Gesetz geurteilt und sich dadurch
erheblich bereichert. Wer ihn nicht habe bestechen können, der
wurde von Cicero verleumdet, wobei Cicero selbst die Untat in
Erfahrung gebracht habe.


**4. Kapitel:** Cicero brauche nur Rechenschaft darüber abzulegen,
woher sein Reichtum stamme. Andernfalls sei für jeden ersichtlich,
dass er diesen auf Kosten der Bürger erworben hätte. In Wahrheit
ahme Cicero nur die _virtus_ angesehener Männer nach, gebe
sich unbestechlich und staatstreu, wobei ihm einzig politische
Freundschaft und virtus wichtig seien.


**5. Kapitel:** Es treffe aber das Gegenteil zu. Cicero sei ein in jeder
Hinsicht haltloser und niederträchtiger Mensch, Senator und Anwalt,
dessen Körperteile alle von Schande befleckt wären. Seine
Abartigkeit beweise er selbst am besten, wenn er sage "Oh glückliches
Rom, das unter meinem Konsulat wiedergeboren wurde!" Es
verhalte sich aber gegenteilig: Rom und alle Guten hätten unter
Ciceros grausamen Proskriptionen gelitten, als Cicero Willkür übte
und die Macht über Leben und Tod an sich gerissen habe.


**6. Kapitel:** Aber das Schlimmste sei, dass Cicero niemandem erlaube,
seine Knechtschaft zu vergessen. Immer müsse er daran erinnern,
sogar in Versform. Dabei habe er keineswegs als Togaträger, sondern
als Bewaffneter gehandelt, so dass er sich vom Dictator Sulla nur
noch dem Herrschaftstitel nach unterscheide.

## Epilog

**7. Kapitel:** Weitere Ausführungen zu Ciceros Unverschämtheit
werde er sich nun aber ersparen. Wo sehe sich Cicero jetzt, wo er
doch bei Minerva gelernt habe, von Jupiter eingeladen, von Italien
auf den Schultern getragen worden wäre - er, der Romulus aus
Arpinum. Mit wem sei er Freund, mit wem Feind? Wen greife er
an, wen unterstütze er? Cicero sei so wankelmütig und rückgratlos,
dass er als gewissenloser Überläufer in keiner Partei mehr Vertrauen
besitze.